http://zorroweisser.wordpress.com/2010/08/03/mehr-rechte-fur-nichteheliche-vater/
Gleichzeitig beginnt eine spontane Aktion des Väteraufbruch
Liebe Mitglieder,
die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bringt erneut einige Bewegung in die Reform des Sorgerechts für Väter. Dennoch ist dies nur ein Etappensieg, denn es bleibt nach wie vor offen, wie weit die Bundesregierung den Mut zu einer umfassenden Reform hat. Die Bundesregierung will ihren Gesetzentwurf nach der Sommerpause vorlegen. Im Detail werden wir darüber noch berichten.
Das jetzige Urteil hat allerdings wieder erhebliches Medieninteresse geweckt, welches auch in den kommenden Tagen anhalten wird. Auch nach Vorlage des Gesetzentwurfs wird dies der Fall sein.
Daher bitten wir erneut alle Interessierten um Mithilfe. Die Medien wollen gerne anhand konkreter Beispiele anschaulich berichten, welche Auswirkungen die Gesetzeslage hat. Insoweit möchten wir jeden einzelnen nicht mit der Mutter verheirateten Vater ohne Sorgerecht bitten, sich für die Berichterstattungbitten zur Verfügung zu stellen. Soweit gerade ein laufendes Verfahren läuft, können die Angaben auch anonymisiert werden. Dies bitte mit den Redaktionen abklären, wenn sie Kontakt aufnehmen.
Bitte füllt daher untenstehende Tabelle aus und mailt sie an pressefaelle@vafk.de zurück.
Bitte wirklich nur melden, wenn es um das Sorgerecht geht und auf jeden Fall die vollständige Tabelle ausfüllen.
• Die PLZ ist wichtig für den Fall der regionalen Zuordnung, wenn eine Zeitung oder ein Sender nur ein bestimmtes Verbreitungsgebiet hat.
• Nach Möglichkeit die Handy-Nummern angeben. In der Regel rufen die Redakteure im Laufe des Arbeitstages an und in der Regel ist das Thema am Abend vom Tisch.
• Unter Fallbeschreibung bitte wirklich nur bis max. 3 Sätze. Lange Lebensgeschichten können weder von uns noch von den Redakteuren gelesen oder bearbeitet werden. Das führt nur dazu, daß der Fall überhaupt nicht beachtet werden kann.
Wir benötigen wirklich möglichst viele Fälle. Allerdings können wir in diesem Fall keine Fälle von Umgangs- oder Unterhaltsstreitigkeiten gebrauchen, das ist jetzt NICHT das Thema.
Name PLZ Handy Mail Kinderzahl Trennungsjahr Fallbeschreibung
Zu einigen häufigen Fragen kurze Erläuterungen:
Wir erhalten häufig folgende Antworten:
"habe ich Euch doch schon im Dezember 2009 mitgeteilt".
Das mag sein, aber nicht jeder Fall von damals ist heute noch aktuell, hinzu kommen geänderte Telefonnummern etc. Es sähe der Presse gegenüber schlecht organisiert aus, wenn ein Großteil der weitergeleiteten Fälle nicht erreichbar sind, sich erledigt haben oder nicht mehr berichtenswert sind. Ein Redaktuer muß schnell arbeiten, findet er die gesuchten Fälle nicht, läßt er das Thema oder befragt Mütter. Würden wir sämtliche Fälle selber nachrecherchieren und aktualisieren, dann kostet das insgesamt erheblich mehr Zeit, als wenn Ihr in 3 Minuten die obenstehende Tabelle ausfüllt und zurückmailt.
"Ich habe Euch doch bereits meinen ganzen Fall geschildert und Unterlagen eingescannt geschickt"
Hier gilt selbiges wie unter 1). Für diesen Zweck geht es am Schnellsten, wenn die Tabelle oben vollständig ausgefüllt wird.
"Schon öfters habe ich mich daran beteiligt, aber nie eine Rückmeldung bekommen"
wir erhalten je nach Situation 50 bis mehrere Hundert Rückmeldungen. Wir geben aus der Liste dann eine passende Auswahl an die Redaktionen weiter. Eine Nachverfolgung, wer wann wo berücksichtigt wurde, kann aus Zeitgründen nicht erfolgen und ist auch unüblich. Wer nichts weiter hört, weiß automatisch, daß sein Fall nicht geeignet war. Das muß auch nichts heißen, entweder war jemand nicht zu erreichen, es gab aus der Region auch andere, vielleicht passendere Fälle oder in der jeweiligen Region gab es keine Medienanfrage. Im Grund ist es wie mit Bewerbungen oder Angeboten. Man muß etliche lossenden, bevor es einen Treffer gibt.
"werden meine Daten auch andersweitig verwendet oder weitergegeben"
Ausdrücklich nein! Allenfalls machen wir danach noch eine Statistik. Wir archivieren die Fälle und bei gezielten Anfragen durchforsten wir auch immer wieder einmal die alten Fälle, aber eine andere Weiternutzung erfolgt nicht.
Hier liegt es nun wirklich an Euch, Euren Teil zu einer entsprechenden Berichterstattung beizutragen. Bitte daher schnellstmöglich antworten.
Herzliche Grüße
Rüdiger Meyer-Spelbrink
Bundesgeschäftsführer
Tel. 06627 - 91 50 434 oder 03691 - 88 09 74
mobil 0162 - 83 99 123
meyer-spelbrink@vafk.de
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Palmental 3, 99817 Eisenach
Tel. 0700-Vaterruf (bzw. 0700 - 82 83 77 83) oder 03691 - 7 33 90 67
Fax 0700-Vaterfax (bzw. 0700 - 82 83 73 29) oder 03691 - 7 33 90 77
eMail bgs@vafk.de
Beitrags- und Spendenkonto:
Sozialbank Hannover, BLZ 251 205 10, Kto. 8443600
( IBAN DE49251205100008443600, BIC BFSWDE33HAN )
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